Donnerstag, 16. November 2017

Im Test: Gigaset GS270 plus

Smartphone mit langer Akku-Laufzeit!

Das GS270 plus Smartphone für diesen Test wurde mir von Gigaset kostenlos zur Verfügung gestellt | Bei Gigaset gibt es dieses Jahr Smartphone Neuigkeiten Schlag auf Schlag. Nach den beiden Einsteigermodellen GS160 und GS170 brachte das deutsche Unternehmen vor kurzem die Nachfolgemodelle GS270 und GS270 plus auf den Markt. Erstmals bietet Gigaset damit ein Modell mit zwei unterschiedlichen Ausstattungen an.



Unterschied Gigaset GS270 und Gigaset GS270 plus

Die Gigaset Modelle GS270 und GS270 plus unterscheiden sich lediglich durch Arbeitsspeicher und internen Speicher. 
GS270: 2 GB RAM Arbeitsspeicher und 16 GB interner Flash-Speicher (erweiterbar um bis zu 128 GB).
GS270 plus: 3 GB RAM Arbeitsspeicher und 32 GB interner Flash-Speicher (erweiterbar um bis zu 128 GB).

Bei meinem hier vorgestellten Smartphone handelt es sich um das GS270 plus.


Details:


  • Betriebssystem Android 7.0 Nougat
  • 5000 mAh Akku
  • Octa Core 1,5 GHz Prozessor
  • IPS Full-HD In-Cell Display, 5,2 Zoll (1920 x 1080 Pixel)
  • 2,5D Glas mit kratzfester und schmutzabweisender Oberfläche
  • Fingerabdruck Sensor
  • 13 MP AF Kamera und 5 MP Frontkamera
  • LED Anzeige



Lieferumfang:

Neben dem Gigaset GS270 plus Smartphone sind zusätzlich ein USB Ladekabel mit Ladegerät, ein SIM Tray Tool, 
eine kurze Anleitung, sowie ein In-Ear-Kopfhörer enthalten.
Gerade die Zugabe der In-Ear-Kopfhörer finde ich eine klasse Sache!



Ausstattung:

Bei dem Android 7.0 Nougat (pur) basierenden Smartphone kommt der Octa-Core Prozessor mit 1,5 GHz Taktfrequenz zum Einsatz. Das Gigaset GS270 plus unterstützt zudem 4G LTE CAT 6 Datenverbindung inklusive VoLTE (Voice over LTE) oder VoWiFi (Voice over WiFi). Die Sprachqualität ist bei mir in beide Richtungen ausgezeichnet. 

Bei diesem Modell ist der Einschub für die Karten übrigens anders geregelt als bei den beiden Vorgängern. Der sich nun auf der Seite befindende Einschub bietet Platz für zwei Karten (entweder zwei Nano-SIM-Karten, oder eine Nano-SIM-Karte plus eine Micro-SD-Karte). 

Eine kleine Anmerkung am Rande kann ich mir nicht verkneifen: Der Lautsprecher des Gigaset Smartphones befindet sich bedauerlicherweise auf der Rückseite des Smartphones. Somit muss man zum Musik hören - und leider auch zum Wecker hören! - das Smartphone mit der Display Seite nach unten auf den Tisch legen!  



Zubehör

Während ich bei meinem letzten Gigaset Modell (dem GS170) noch kurzfristig auf eine schlecht sitzende no-name-Hülle aus dem Internet zurückgreifen musste - sehr zur Frustration meines Sohnemannes, welcher das Smartphone nutzt - gibt es für das Produkt (und für die älteren Modelle GS160 & GS170) nun auch endlich extra zugeschnittenes Zubehör, wie Schutzhülle oder Booklet Case! Über die Qualität kann ich leider noch nichts sagen, da ich bis dato noch kein Gigaset Smartphone Zubehör in Händen gehalten habe.


Optik / Haptik

Sowohl bei der Optik, als auch bei der Haptik hat sich Gigaset deutlich verbessert. Das Case besteht zwar immer noch aus Kunststoff, jedoch im angesagten Metallic-Effekt. Damit wird das ansonsten eher schlichte Erscheinungsbild eindeutig ansprechender und wertiger, als das noch bei den beiden Vorgängermodellen der Fall war. Es liegt gut in der Hand und die leicht gewölbte Rückseite macht das Smartphone angenehm griffig.


Display

Das Gigaset GS270 plus ist ausgestattet mit einem 5,2 Zoll großen IPS-Display, mit 2,5D Glas. Das neue Modell bietet somit nicht nur ein größeres Display als das GS170, sondern endlich auch Full-HD! Hier hat sich Gigaset eindeutig ins Zeug gelegt, denn gute Blickwinkel und scharfe Bilddarstellung überzeugen! Die praktische Nachrichten LED an der Vorderseite wurde zu meiner Freude beibehalten.


Aufgenommen mit dem Gigaset GS 270 plus


Kamera

Bei der Kamera hat sich leider nicht viel getan. Das GS270 plus verfügt weiterhin über eine 13 Megapixel AF Kamera und einer 
5 Megapixel Frontkamera. Bei guten Lichtverhältnissen gelingen durchaus akzeptable Fotos und auch die Frontkamera liefert taugliche Selfies. Bei schlechteren Lichtverhältnissen muss man jedoch einige Abstiche machen. Kleine Neuerungen hat Gigaset hier nur bei den Modi gemacht. So sind beispielsweise Bild-in-Bild Modus oder Multi Effekt Modus neu dabei.




Akku

Der Akku ist für mich das Highlight dieses Smartphones! Der 5000 mAH Akku ist anders als bei den beiden Vorgängermodellen nun fest verbaut und bietet eine weitaus verbesserte Leistung! Bei mir reicht der Akku bei normaler Nutzung gleich zwei Tage. Zudem verfügt das Modell über 5V/2A Fast Charging und ist in rund 3,5 Stunden vollständig geladen. Von der ausdauernden Akku-Leistung bin ich mehr als begeistert!




Fingerabdruck-Sensor & Smart Features 

Im rückseitigen oberen Drittel befindet sich der Fingerabdruck-Sensor zum Entsperren der Smartphones. Dieser kann darüber hinaus beispielsweise auch zum Fotos aufnehmen, oder Scrollen im Browser genutzt werden. Bei mir reagiert der Fingerprint Sensor durch die Bank weg zuverlässig und ich möchte ihn eigentlich nicht mehr missen. 

Ebenfalls wieder mit dabei sind die Smart Features, zum Beispiel Smart Draw (Öffnen von bestimmten Apps durch vorher definierte Buchstaben). Nach wie vor gefällt mir hier die 3-Punkt Berührung zum Erstellen schneller Screenshots besonders gut.




Das Gigaset GS270 plus, sowie das Gigaset GS270 sind im Fachhandel und im Gigaset Online-Shop erhältlich.
GS270 UVP 199,- Euro
GS270 plus UVP 229,- Euro








Fazit

Alles in allem schlägt Gigaset den Weg in die richtige Richtung ein. Das GS270 plus ist mittlerweile kein reines Einsteiger-Modell mehr, sondern ich würde es eher als ein solides Mittelklasse Smartphone bezeichnen. Die positiven Neuerungen, allen voran der starke Akku mit seiner langen Akkulaufzeit, können sich durchaus sehen lassen!
















Das Gigaset GS270 plus wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Dieser Testbericht spiegelt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

1 Kommentar:

  1. Fest verbaute Akkus mag ich nicht so gern, da ich sie doch lieber autausche, wenn deren Leistung nachlässt. Und leider finde ich die Kamera auch echt nicht so gut. :)

    Liebst Elisabeth-Amalie von Im Blick zurück entstehen die Dinge

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